Wohnen zu bezahlbaren Mieten ist eines der zentralen Probleme Hamburgs. Die Hamburger Wohnungsbaupolitik sollte weit über die Förderung des sozialen Wohnungsbaus hinausgehen. Dazu zählt der zusätzliche Bau von Wohnungen durch die Senkung der Baukosten, weniger kostentreibende staatliche Auflagen, preiswerte städtische Grundstücke, Senkung der Grund- und Grunderwerbssteuer. Das setzt eine intensivere Zusammenarbeit von Bezirk, Senat und Bundespolitik voraus. Dabei macht es keinen Sinn, wenn die Hamburger Wohnungsbaupolitik immer mehr Bürgern Ansprüche auf Sozialwohnungen zuspricht und gleichzeitig die Gesamtzahl der verfügbaren Sozialwohnungen seit Jahren rapide sinkt, insbesondere durch das zeitliche Auslaufen der Bindungsfristen.

Die AfD Eimsbüttel fordert,

• den Bau von mehr Wohnungen, insbesondere durch kostengünstigen Wohnungsbau
• eine Förderung von Pilot- und Neubauprojekten mit rationalisiertem und standardisiertem Typenwohnungsbau ohne Keller für 8 bis 9 Euro pro m² für Familien mit Kindern
• eine Unterstützung preisgünstigerer staatlicher Baulandmobilisierung durch Bundes- und Landesgrundstücke für sozialpolitische Nutzerzielgruppen ohne Vergabe im Höchstpreisverfahren
• eine dem Umfeld entsprechende bauliche Nachverdichtung, inklusive Dachgeschossausbauten und Aufstockung mit weitestgehender Schonung der Grünflächen
• Wiederbelebung des sozialen Wohnungsbaus in verstärkter Form
• Keine Überbauung von geschützten Grünflächen

 

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