RAUBBAU IN EIDELSTEDT

Die wohl größte Bausünde Hamburgs entsteht gerade in Eidelstedt.
In der Pinneberger Chaussee entstehen zur Zeit 15 neue Wohnungen auf einem Grundstück, das vorher mit einer Doppelhaushälfte bebaut war.
Dieses Grundstück gehört zu dem ursprünglichen, noch erhaltenen ehemaligen Ortskern von Eidelstedt. Zwischen der Pinneberger Chaussee und der Nebenbahnstrasse stehen diese alten, in den 20er Jahren erbauten Doppelhaushälften und Einzelhäuser, die alle in ähnlicher Bauweise errichtet wurden.
Wie Anwohner berichteten sei ein Großinvestor an die Eigentümer herangetreten, um deren Grundstücke zu erwerben um diese mit vier- bis fünfstöckigen
Gebäuden zu bebauen.
So stirbt ein in sich geschlossener historischer Ortskern eines Stadtteiles, nur um in schuhkartonähnlicher Bauweise für immer zerstört zu werden.
Die Familie in dem verbliebenen Haus mit der Hausnummer 22 in der Pinneberger Chaussee darf sich jetzt als erste Familie über neue Nachbarn freuen, die nebenan in einem Gebäude Einzug halten werden, das über 5 Stockwerke verfügt und einem zusätzlichen
Penthouse, mit insgesamt 15 Wohnungen.
Die Bilder sprechen für sich.

Elke Zimmermann, Ihre Kandidatin für die Bezirksversammlung aus Eidelstedt

 

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