#HSV: Warum dem Antrag eines SPD-Mitglieds auf Ausschluss von AfD-Mitgliedern die Puste ausging.

SPD-und HSV-Mitglied Peter Gottschalk will den Hamburger Sportverein politisch instrumentalisieren. Dirk Schömer, AfD-Vorsitzender im Bezirks Eimsbüttel, berichtet von der HSV-Mitgliederversammlung warum die gewünschte politische Säuberung beim HSV keinen Erfolg hatte.

Nachdem der im Mainstream anerkannte AfD-Jäger Peter Gottschalk seinen antidemokratischen Antrag auf Ausschluss von AfD-Mitgliedern und deren Gleichgesinnten, medienwirksam in die Welt hinausposaunte, entschloss ich mich zunächst zu einem Brief an den nunmehr Ex-Präsidenten des HSV, Jens Meier. Weiterhin kündigte ich eine Gegenrede auf der Mitgliederversammlung des HSV an.
Hierauf gab es ein übliches Bla-Bla-Bla-Antwortschreiben.
Das ZDF hat sich daraufhin zweimal an mich gewendet um ein Interview mit mir vor dieser Veranstaltung zu machen.
Zu meiner Überraschung meldete sich das ZDF nicht wieder.
Als moralische Unterstützung begleitete mich ein privater Kumpel und HSV-Mitglied. Zu meiner zweiten Überraschung war unser Bundesvorstandsmitglied Kay Gottschalk auch nicht auf der Veranstaltung anwesend obwohl er dieses vorher doch so medienwirksam angekündigt hatte.
Als der Versammlungsleiter gleich am Anfang verkündete, dass er die TOP geändert hätte und der Antrag des Peter Gottschalk von nunmehr TOP 7 auf TOP 17 fallen würde – also nach der Wahl des neuen Präsidiums- deuchte mir schon, dass hier das Thema möglichst klein gehalten werden sollte. Bei 1199 Ja Stimmen und einer Gegenstimme (meiner) wurde die TOP so angenommen.
Also musste ich mich quälende weitere sieben Stunden in Demut gedulden, bis endlich der TOP 17 aufgerufen wurde (der Saal hatte sich bereits merklich geleert). Zu meiner Verwunderung wurde der TOP 17 nunmehr ans Ende der Versammlung auf TOP 20 gesetzt, da angeblich das Präsidium nun keine Zeit hätte, auf der Bühne zu erscheinen. Ihr kennt das schon, mein Veto wurde abgelehnt.
Nachdem eine weitere Stunde voller Blabla vergangen war und der Saal sich nochmals leerte kam ein HSV Mitglied der Gottschalk-Seite auf die glorreiche Idee den TOP 20 in Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit auf die nächste MV zu verlegen, dem der Versammlungsleiter freudig erregt zustimmte.
Ich trat erneut ans Saalmikro und erinnerte die verbliebenen 400 HSV Mitglieder daran, dass wir heute auch noch über den antidemokratischen Antrag eines HSV Mitgliedes abstimmen müssen und dass das allein der Grund war warum ich mich überhaupt auf dieser Versammlung eingefunden habe. Da dieser Antrag so vehement gegen unsere freiheitlich demokratische Ordnung verstößt, sollte dieser auch endlich öffentlich behandelt werden.
Darum bitte ich die Tagesordnung fortzusetzen.
Zu meiner Verwunderung stimmten fast alle im Saal für mein Veto. Peter Gottschalk fixierte mich hasserfüllt an und sah sich nun genötigt endlich seinen selbst verursachten Murks vorzutragen.
Er beschimpfte und verfluchte die AfD, überzog sie mit allem bekannten Trash, die halt so SPD Funktionäre wie der Peter Gottschalk im Angesicht des Niedergangs seiner Partei so von sich geben und er dulde, so wörtlich: „Keine Gegenrede“.
Erst auf Nachfrage des lachenden Versammlungsleiters „ob Du lieber Peter den Antrag zurücknimmst“ sah dieser seine Niederlage ein und zog seinen Antrag zurück.
Und schon war dieser TOP für die Versammlungsleitung erledigt woraufhin ich mich erneut vor das Saalmikro stellen musste.
Ich gratulierte Herrn Peter Gottschalk zu seiner Einsicht seinen Antrag dorthin zu befördern wo er hingehöre, in den Papierkorb, bat aber die Versammlungsleitung darum noch ein paar Worte zu dem Auftritt des Peter Gottschalk sagen zu dürfen.
Mein Wunsch wurde abgelehnt.

Auch wenn diese HSV-Mitgliederversammlung ein weiteres Schmierenstück deutscher Geschichte schrieb: Von Anfang an hatten weder die Pressevertreter sowie die HSV- Versammlungsführung ein Interesse daran, diesen Antrag irgendwie thematisch zu behandeln, daher vermutlich auch kein ZDF-Interview.

Am Ende siegte die Gerechtigkeit.
Hierzu bedurfte es einer einzigen Gegenstimme und das macht mich stolz.
Der Kampf geht weiter.
AfD – die neue Volkspartei.

 

DS-HSV