Gestern abend Jungfernstieg, Hamburg:
120 Menschen demonstrieren gegen die aktuelle Bundesregierung. Stehend und leise. Ein Demonstrationszug (Grundrecht) wurde ihnen von der Polizei ausgeredet.
Mindestens 800 wütende, keifende sogenannte “Antifaschisten” ziehen durch die Stadt und wollen die Demonstration unterbinden. Sie beschimpfen und bedrohen Demonstrationsteilnehmer, sie zerstören Transparente, sie grölen und drohen. Sie würden angreifen, wenn sie könnten.
Nur geschützt durch 1200 (!) Polizisten ist es den Demonstrationsteilnehmern möglich, den Abend unbehelligt zu überstehen. Mehrere Reihen Polizisten, Absperrgitter, einige Wasserwerfer, Räumpanzer und eine Armee aus tapferen Bereitschaftspolizisten schützt die kleine Menge. Hinter der Absperrung, besteht Gefahr für Leib und Leben. Die Polizei rät, dort nicht hinzugehen.
Die Polizei denkt sich einen Evakuierungsplan für die Menge aus, denn sie weiß um die Gefahr, die vom schwarzen Mob ausgeht. In einem völlig durch die Polizei abgeriegelten Zug geht es über den Jungfernstieg zum U-Bahnhof Gänsemarkt. Die Polizei sichert mit Mannschaften alle Zugänge von den Seitenstraßen, der Gänsemarkt wird weiträumig von selbst ernannten “Antifaschisten” gesäubert. Auch der U-Bahnhof Gänsemarkt wird durch die Polizei abgeriegelt. Ein Sonderzug der Hochbahn bringt die Teilnehmer sicher aus dem Gefahrengebiet.
Fazit: Wenn mitten in einem demokratischen Land Leib und Leben von Demonstranten nur mit einem geradezu militärischem Großaufgebot der Polizei zu wahren sind, dann hat dieses Land ein Problem.
Oder anders: Hamburg hat ein Faschisten-Problem.
Das wurde an diesem Abend deutlicher denn je.

Netzfund dazu:
Heute Abend demonstrieren wieder Faschisten in Hamburg am Jungfernstieg und drohen damit Menschen anderer Meinung zu verprügeln. Auf der anderen Seite stehen die, die sich gegen Frau Dr. Merkel aussprechen. #reconquistaHH #verrückte_Zeiten

 

 

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