Dirk Schömer, AfD-Vorsitzender des Bezirks Eimsbüttel, mit seinem Fazit zum Bundesparteitag 2017 in Hannover:

Zunächst einmal möchte ich mit der Mär der schreibenden und sendenden Zunft des Mainstreams aufräumen, die uns am laufenden Band eine Spaltung unserer Partei an die Backe schreiben wollen.

Ich habe vor allen Dingen an beiden Parteitagen 560 engagierte Bundesdelegierte vor Ort gesehen,die sich ernsthaft argumentativ mit Sachfragen auseinandersetzten und bis spät in den Abend tagten (22 Uhr) um mit Meuthen ( 72% ) und Gauland ( 68% ) zunächst unsere beiden Bundesvorsitzenden gewählt zu haben.

Sicherlich haben unsere Mitglieder immer viel Gesprächsbedarf (sie verfügen doch tatsächlich über einer eigene Meinung und vertreten diese dann auch noch), so dass solche SED- Ergebnisse wie bei unseren Altparteien der CDU und SPD bei uns nicht zum Tragen kommen.

Unser Hamburger Vertreter Klaus Fohrmann wurde mit 88% zum Bundesschatzmeister gewählt. Dieser Posten ist aber auch sehr speziell und die wenigsten verfügen über entsprechende Kenntnisse.

Aber sind extrem hohe Zustimmungswerte erstrebenswert? Ist es nicht eine Farce, wenn die geschäftsführende Kanzlerin den Saal ihres Parteitages betritt und die dortigen Delegierten wie aufgezogene Duracelläffchen ihrer Hosenanzugsträgerin bis zur Besinnungslosigkeit und in die Ekstase klatschend, huldigen, obwohl kaum einer der dort vor Ort verweilenden Personen noch hinter dieser grünen Politik stehen?
Oder wenn der 100% Schulz (jetzt nicht mehr ganz) laut zu seinen sozialistischen Brüdern ruft: „Ruft doch mal Martin”

Da wird ein ehemaliger langjähriger Sozialdemokrat namens Kay Gottschalk, der auch für uns im Bundestag sitzt, von den linksverwirrten Stiefeltretern der Antifa vor Betreten des Veranstaltungsortes angegriffen und dabei verletzt. Mit einem Handbruch und den Arm in der Schlinge hielt Kay Gottschalk daraufhin eine doch sehr emotional geprägte Rede und wurde somit neben Pazderski und Glaser zu einem Stellvertreter der Bundesvorsitzenden gewählt.

Auch ich und drei meiner Mitstreiter hatten bei der Anreise zum BPT eine Begegnung der sonderbaren Art. Aufgrund der Verkehrslage und einer Polizeisperre musste unser Taxi anhalten.
Die wenigen Polizisten an der Sperre lotsten uns daraufhin in ein Wohngebiet und damit in die Sackgasse. Nach kurzer Wegstrecke waren wir bereits von dem linken Mob umringt, Weiterfahrt unmöglich, keine Polizei weit und breit.
Der Mob beschimpfte und bedrohte uns. Da wurde es unserem Taxifahrer nichtdeutscher Herkunft zu bunt. Er fuhr das Seitenfenster herunter und erklärte diesen Linksverwirrten erst einmal was er unter Demokratie verstünde.
Den genauen Wortlaut möchte ich hier jetzt nicht wiedergeben (und habe ihn auch schon wieder vergessen), da sich vielleicht der eine oder andere Protagonist beleidigt gefühlt haben könnte.
Auf alle Fälle machten unsere linken „Kämpfer“ einen bedröppelten Eindruck und fragten den Taxifahrer „wie er solche …Zensiert…. wie uns nur transportieren könne. Sie wollen ihn doch nur retten.“

Gott sei Dank erschien am Horizont ein Trupp Polizisten im Laufschritt und befreite uns aus der misslichen Lage.

Vor Ort wurde dann noch ein weiterer ehemaliger Sozialdemokrat in den Vorstand als Beisitzer gewählt. Der Guido Reil, Malocher (Bergmann), ehemaliger SPD Stadtrat, Gewerkschaftsfunktionär,holte als Direktkandidat 20% der Stimmen in seinem Wahlkreis und ist so herrlich normal. Über seine Wahl habe ich mich wirklich sehr gefreut.

Auch Beatrix von Storch, Frau Weidel und all den anderen Protagonisten, die in den neuen Bundesvorstand gewählt worden sind, zolle ich meinen allerhöchsten Respekt. Ich glaube, dass die Delegierten einen wirklich ausgewogenen Bundesvorstand zusammengewählt haben.

Was war noch?:
Der erwartete Skandal blieb aus. Kein Höcke trat an (stand auch nie zur Diskussion), kein Hauen und Stechen unter den Mitgliedern und keine Spaltung weit und breit, jedenfalls nicht in unserer Partei.

Die Spaltung ist jedoch in der Gesellschaft fühlbar. Dies hat aber das Altparteienkartell zu verantworten. Deshalb sind wir jetzt da – und wir werden bleiben.
Und das ist ein Versprechen.DS-Parteitag

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