CafeKnallhart
Das Foto zeigt eine Außenansicht des Café Knallhart auf dem Campus der Universität Hamburg, der ja zum Bezirk HH-Eimsbüttel gehört. Im Fenster sieht man ein gelbes Plakat mit der Aufschrift. „ANTIFA AREA“. Der Eingang zum Café liegt im Gebäude der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Anschrift: Von-Melle-Park 9.

Zur ANTIFA findet man auf der Website des Verfassungsschutzes folgende Informationen:

Antifa, autonome

Der „antifaschistische Kampf“ ist ein Hauptagitationsfeld von Autonomen. Aus ihrer Sicht ist es geboten, den Kampf gegen Faschisten und Rassisten in die eigenen Hände zu nehmen. In autonomen Publikationen und Stellungnahmen wird für Gegenveranstaltungen zu rechtsextremistischen Kundgebungen geworben. Die Agitation richtet sich auch gegen bestimmte staatliche Einrichtungen oder ihre Repräsentanten. Darüber hinaus werden Adressen und „Steckbriefe“ von politischen Gegnern veröffentlicht, die nicht selten mit der Aufforderung verbunden sind, diese Personen auch anzugreifen. Im Rahmen der „antifaschistischen Selbsthilfe“ werden auch militante Aktionen befürwortet, die sich in erster Linie gegen den politischen Gegner, insbesondere tatsächliche oder vermeintliche „Nazis“ richten. Dadurch kommt es regelmäßig zu hohen Sachschäden, teilweise aber auch zu Personenschäden.

https://www.verfassungsschutz.de/de/service/glossar/antifa-autonome

Die ANTIFA ist also offenbar eine Organisation, welche die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährdet. Wieso ist es möglich, dass eine öffentliche Einrichtung, wie die Universität Hamburg, es zulässt, dass auf ihrem Grund und Boden Reklame für eine solche gewaltbereite extremistische Organisation gemacht wird?

Im Newsletter des Bundesamtes für Verfassungsschutz Nr. 4 / 2016 kann man weiter lesen:

Die linksextremistische Szene in Hamburg gehört aufgrund eines erheblichen Gewaltpotenzials sowie einer ausgeprägten Mobilisierungs- und Aktionsfähigkeit zu den virulentesten und gewaltorientiertesten in der Bundesrepublik.

Von den bundesweit 7.700 gewaltorientierten Linksextremisten kann ein weitgehend stabiles Personenpotenzial von rund 600 Personen, darunter mehrheitlich Autonome, in Hamburg verortet werden. Damit rangiert Hamburg im Vergleich zu anderen Bundesländern weit vorn.

https://www.verfassungsschutz.de/de/oeffentlichkeitsarbeit/newsletter/newsletter-archive/bfv-newsletter-archiv/bfv-newsletter-2016-4/bfv-newsletter-2016-04-06

Das Café Knallhart kündigt auf seiner Website bereits an, dass es im Mai einen weiteren Raum von der Universität zur Verfügung gestellt bekommt.

Die AFD bleibt dran.

Kommentar schreiben