Sehr geehrte Damen und Herren,

als einer der wenigen noch verbliebenen “Altmieter” in der ehemaligen Wohnanlage am Grandweg 52-54 A und An der Lohbek 2a – 2c, 4a – 4c und 6a – 6c, mit 98 Mietwohnungen , welche im März 2014

durch das Bezirksamt Eimsbüttel zur öffentlich rechtlichen Wohnunterkunft umgewandelt wurde und von denen in 62 Wohneinheiten ca. 310 Asylanten aus 21 verschiedenen Ländern einquartiert worden sind, möchte ich anfragen, warum ihre Partei keinerlei Informationsmaterial als Wurfsendung in die Briefkästen verteilt ?

Für die Bemühungen einer Rückantwort danke ich schon jetzt und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Rüdiger Miosga


Sehr geehrter Herr Miosga,

leider ist unser Einfluss im Raum Eimsbüttel stark limitiert. Mit einem bescheidenen Ergebnis in Eimsbüttel von 2,8% bei der letzten Bürgerschaftswahl, verfügen wir nicht einmal über Bezirksvertreter in der Bezirksversammlung, die sich um derlei Anliegen kümmern könnten. Da wir immer noch eine kleine Partei mit verhältnismäßig bescheidenen Mitteln sind , können wir nur punktuell tätig werden. Stellen wir Schilder auf, werden sie postum zerstört.
Flyer werden auch von uns verteilt , aber jeden Haushalt in Eimsbüttel erreichen wir damit nicht. Es gibt soviel zu tun die fehlgeleitete Politik der letzten Jahre zu korrigieren, dass ich Sie nur ermuntern kann uns zu unterstützen.
Es tut mir leid Ihnen keine zufriedenstellendere Antwort geben zu können.

Viele Grüße

Dirk Schömer
Bezirksvorsitzender HH-Eimsbüttel


Sehr geehrter Herr Schömer,

ich danke Ihnen für die Rückmeldung. Wenn die Partei z.Zt. bedauerlicherweise auch nur mit einem bescheidenen Ergebnis agieren kann, so bin ich doch sehr zuversichtlich, dass es im Herbst 2017 zu einem gutem Ergebnis kommt und die Partei dann über mehr Mittel verfügen wird. Das Wahlergebnis in Holland zeigt, wenn man dieses differenziert betrachtet, dass Parteien welche ungeschminkt die

reale Situation in der EU ansprechen, immer mehr bei den Menschen Gehör finden.

Die restlichen “ Altmieter” in der ehemaligen Mietwohnanlage am Grandweg / An der Lohbek ,sind auf jeden Fall nach über 3 Jahren Rücksichtlosigkeit, Lärm, Verdreckung und Zerstörung der Grünflächen und Hecken, verursacht durch die ca. 320 Asylanten, die zusätzlichen Schlafgästen nicht mitgerechnet ,welche in den 62 öffentlich rechtlichen Wohneinheiten untergebracht sind, am Ende der Belastbarkeit und der Toleranz. Der Betreiber fördern & wohnen AöR ist nicht oder will nicht die menschenunwürdigen Zustände, für die wenigen “Altmieter “ auf ein erträgliches Maß minimieren. Im Gegenteil , bei berechtigten Beschwerden, wird den “Altmietern” schon mal der “Rat” gegeben “ dann ziehen sie doch aus”. Das ist das typische Verhalten eines monopolistischen Betreibers und der SPD Zugehörigkeit.

Mit freundlichen Grüßen

Rüdiger Miosga


Sehr geehrter Herr Miosga,

vielen Dank für Ihre Zuversicht. Wir rechnen auch mit einem wesentlich besseren Ergebnis bei der kommenden Bundestagswahl als es uns die Wahlprognosen weismachen wollen.
Wir sind trotz aller Widrigkeiten mit vollem Engagement bei der Sache und denken schon, dass wir auch außerparlamentarisch viel bewirkt haben. Das Altparteienkartell muss sich wohl oder übel , dank unseres Daseins auch den politisch nicht korrekten Themen widmen.
Daher habe ich eine Bitte an Sie. Wir sind dabei unsere AFD – Bezirksseite Eimsbüttel neu zu gestalten. Daher würde ich gerne dieses Eimsbüttel spezifische Thema auch auf unseren Seiten Publik machen wollen. Wären Sie damit einverstanden, dass ich unsere gesamte Korrespondenz in der Angelegenheit Grandweg/ An der Lohbek auf dieser Seite mit ihrem Namen veröffentliche?
Unabhängig hiervon werde ich ihre Thematik in unsere nächste Vorstandssitzung einbringen und schauen wie wir uns in dieser Angelegenheit engagieren können.

Viele Grüße

Dirk Schömer
Bezirksvorsitzender HH-Eimsbüttel


Sehr geehrter Herr Schömer,

ich bestätige hiermit mein Einverständnis zur Veröffentlichung unserer Korrespondenz zum spezifischen Thema Asylantenunterkunft Grandweg / An der Lohbek. Sollte es Ihre Zeit erlauben, schauen Sie doch einmal auf www.lokstedt.de ( Staat & Soziales) rein, dort finden Sie eine Reihe von Veröffentlichungen meinerseits zu diesem unseligen Thema, seit Beginn Februar/ März 2014.

Mit freundlichen Grüßen

Rüdiger Miosga

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